LAWS OF FORM.

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Bild: Blumentopf, Kontext. Formen, aus der Form genommen.

Georges Spencer Brown, Laws of Form. Ein Grundlagenwerk. An dem sich schon eine reiche Geschichte kristallisiert hat, beginnend mit der Schreibweise des Autors, der die ‚Laws of Form‘ sein ganzes Leben lang weiter entwickelt hat, Vorworte überarbeitete, Anmerkungen, Anhänge hinzufügte.

Es lässt sich nicht einfach lesen. Es ist ein Rezept. Kochen muss man selber. Und das ist buchstäblich ernst gemeint. Der Koch sagt: vergiss alles, was du bisher gelernt hast. Wenn du meinst, über das Kochen etwas zu wissen: vergiss es, es wird dir nicht helfen.

Dabei ist es kein Rezept, bei dem am Ende ein Kuchen entstanden ist. Man wird nichts in den Händen halten. Spencer Brown zeigt einem vielmehr, am Anfang, den Vorausetzungsreichtum, der vorhanden ist, bevor es überhaupt Formen gibt und Unterscheidungen, die diese Formen erzeugen.

Der Weg von ‚Nichts‘ zu etwas.

Und es zeigt sich, dass da nicht etwa ‚Nichts‘ ist, sondern Überfülle. Bei dem Versuch, etwas von dieser Überfülle zu sehen, beginnt eine kooperative Koproduktion mit diesem ‚Nichts‘. Spencer Brown benennt Voraussetzungen, stellt Definitionen auf, gibt implizite Bespiele. Der ‚Trick‘ dabei ist, dass wir aktiv diesen Weg mitgehen müssen, die Theorie der ‚Laws of Form‘ entsteht dabei in der Praxis des eigenen Denkens, ihrem Verstehen im Nach-Denken.

Deshalb gibt es viele ‚Interpretationen‘ und Anwendungen. Der Streit darüber ist gegenstandslos. Nur Zwei können dies Spiel spielen.

Deuleuze & Guattari z. B. waren schon zwei. Beide aber brachten ihre Stimmen in Ihnen mit. So waren sie schon viele.

Selbst wenn Sie die ‚Laws of Form‘ allein lesen, in Ihrem Studierzimmer, sind Sie schon zwei. Dann kommt die Welt hinzu, wenn auch nur eine modellhafte, die sich beim Nach-Lesen entfaltet.

Die Theorie der ‚Laws of Form‘ entsteht nur, wenn Sie diese selbst erschaffen, beim Lesen. Diese Zeilen, und das sind die wichtigsten, werden Sie im Buch nicht finden.

Mehr, als die Chance, sich zu ihm zu verhalten, kann kein Buch bieten. Die ‚Laws of Form‘ gehört in diese Kategorie der Bücher.

Das ‚Lehrbuch‘ dazu kann helfen, zu verstehen, dass man sich zu den ‚Laws of Form‘ verhalten muss. Daran vorbei führt kein Weg.

 

Nachsatz.

‚Deflate-Gate‘. Als Beispiel. Tom Brady als Quarterback, als der, der den Ball werfen muss, war angeschuldigt worden, bei einem Regenspiel mit etwas weniger aufgepumten Bällen, als es die Regeln vorsehen, gespielt, Einfluss darauf genommen zu haben.

Der Scribe kaufte einen Football. Versuchte, eine perfekte Spirale zu werfen. Es dauerte eine geraume Zeit, bis er die Anweisungen verstanden hatte, sie umsetzen konnte. Dann erst fing die Arbeit an. Er musste es seinem Körper beibringen, wie das ging.

Und dann, als er warf und der Ball nass war, begriff er. Die Kontrolle des Wurfes mit einem nassen, prallen Ball war schlecht. Mit etwas weniger Luft war der Grip besser.

Das Spiel der Patriots lebt von kurzen Pässen aus der Pocket.

So einfach ist das. Und man versteht es erst so richtig, wenn man selbst alles durchgespielt hat.

 

TODSÜNDE.

SUPERBIA Hochmut

Bild: Superbia, Hochmut; Detail der Todsündentafel, Hieronymus Bosch.

Die ‚Todsünde‘ der ‚kritischen Theorie‘, ihr Stolz, ihre Häresie? Es besser zu wissen als die [Nicht]Erleuchteten, es ihnen zeigen zu wollen, in ihrem Verblendungszusammenhang, in dem es jedoch immer nur leuchtende Einzelheiten gibt, die sich zu einem Misthaufen verdichten, dann ordnend durchduftet. Aber auch das kann als ein Besserwissen etikettiert werden.

Infiniter Regreß.

Die Kardinalfrage kann hingegen lauten: weg oder hin zu den Dingen, in ihrer Dinglichkeit, ihrem Verweisungszusammenhang; in einer flachen Ontologie, in der sich keiner zu einem Chef des Denkens aufspielt. In der der Hebel des Denkens angesetzt wird, um Erde und Himmel an ihrem Platz zu halten. Wer hätte einen archimedischen Punkt?

Nachsatz, Definition; wie immer die Wikipedia für eine erste Orientierung:

„Häresie (von altgriechisch αἵρεσις haíresis, „Wahl“, „Anschauung“, „Schule“) ist im engeren Sinn eine Aussage oder Lehre, die im Widerspruch zu kirchlich-religiösen Glaubensgrundsätzen steht. Im weiteren Sinn kann eine Häresie eine vom Anerkannten abweichende Lehre, Meinung, Doktrin, Ideologie, Weltanschauung oder Philosophie sein. Ein Häretiker ist ein Vertreter einer Häresie.

Alternativ spricht man auch von Heterodoxie (von ἑτεροδοξία heterodoxia, „abweichende, verschiedene Meinung“) oder Ketzerei oder einer Irrlehre. Ein Gegenbegriff ist Orthodoxie (Rechtgläubigkeit). Eine Lehre oder Lebensform kann prinzipiell nur relativ zu einer anderen – orthodox beurteilten – als häretisch bezeichnet werden.

Der Begriff Häresie wird vorwiegend in der katholischen Kirche gebraucht, aber auch im Kontext der orthodoxen, protestantischen bzw. evangelischen Kirchen sowie mit Bezug auf Judentum, Islam und einige andere Religionen.“

 

DAS KREUZ. BACON LIEBTE INSBESONDERE DAS KREUZ VON CIMABUE.

Bilder: Abu Ghraib, Cimabue.

Das Ganze liegt seinen Teilen voraus. (Thomas Palzer)

So wie das Sterben im Leben, seine Abschiedlichkeit als basso continuo, hinweist auf das Recht des Todes; in einer Bewegung des ’nulla lucente‘, der Zusammenziehung einer Extension, das Leben GANZ zu machen, ihm wiederzugeben, was es verloren hat: den Sinn.

Und wie Pier Paolo Pasolini Gramsci zurief, in seinem Gedicht:

„Der Skandal meines Widerspruchs, mit dir / und gegen dich zu sein…“,

rufe ich dies Jesus zu, in seinem Beispiel, seiner Ganzheit des Todes, auch in dem Ausdruck einer abendländischen Ikonographie, ob nun in Abu Ghraib oder am Kreuz.

Das ewige Leben ist auch keine [ER]Lösung: es wäre die Annihilation der Moral.

Der Traum des ewigen Lebens [das ’nulla lucente‘ des reinen Präsens] als Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer: Zombie, Vampir, „Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn“: Lovecrafts Cthulhu.

 

Just received…

 

 

Translated a little bit into german. On the way to the theory of the cyborg. My list so far: The cave dwellers, the midazolam situation, Albertine, the twittering tramp, the revealed and now retrieved time. ‚Garcian Meditations‘ is a tool, too.

Object-Oriented Philosophy

…my Series Editor’s copies of this crucially important new book by Jon Cogburn, the one analytic philosopher who has made the most assiduous efforts to come to terms with the various authors of Speculative Realism. This book is primarily about Tristan Garcia, but it goes well beyond that.

Cogburn cover

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CODA: DER WEG NACH VORN.

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Bild: Masaccio, die ‚Santa Trinita’, Beginn der Zentralperspektive. Was hat das mit Mülltrennung zu tun?

„Nehmen wir eine kurze Pause, um den roten Faden zurückzugewinnen, den wir zuvor aufs Spiel gesetzt hatten. Ein hauptsächliches Argument meiner bisherigen Betrachtung war, dass Ontologie, Ethik und Ästhetik tief miteinander verwobene Sinnfelder darstellen, die unterscheidbar werden nur in einer Abstraktion. Eine Ontologie ist nicht normativ, weil WAS IST, ist, WIE ES SEIN SOLLTE, sondern weil jedes SEIN [ästhetisch] sich zum Ausdruck bringt in diesen b e i d e n Registern. Ich BIN, ich SOLLTE SEIN. Dieses wäre nicht so zu verstehen, das dieses IST  und das SOLLTE in unserer Formulierung in einer Relation, als Ursache und Effekt oder in einer zeitlichen Abfolge zueinander stehen. Zu sagen: ICH BIN und ICH SOLLTE SEIN, bedeutet, dass mein SEIN immer bereits in einem Ausdruck von Ansprüchen b e s t e h t. Dieses Kapitel begann präzise mit den Alten, weil sie diese Einsicht ergriffen hatten – die Komplexität eines SEIN und das, was wir nun WERT nennen -, und zwar e r n s t h a f t.“

(Justin L. Harmon, The Normative Architecture of Reality: Towards an Object Oriented Ethics, S. 108; sinngemässe Übersetzung, Hervorhebungen die des Übersetzers)

Mülltrennung kann vordergründig als ein Spiel erscheinen, scheinbar auch zur Bevormundung und als Ausdruck politischer Überzeugungen (Stichwort „Öko-Tante“). Dem ist nicht so. Kant noch hatte die verbindliche Regelung eines Zusammenseins in einer Gemeinschaft als Ausdruck einer Relation begriffen, der das Humane, mit dem Menschen als Vertreter, unterworfen ist, als Subjekt, und dem die Objekte der Schöpfung, beginnend mit den Tieren, aber auch den Gebirgsformationen, Flüssen, Wäldern bis hin zu den Kreationen eines humanen Schöpfers, dessen Maschinen, demgegenüber als Objekte, als subaltern zu betrachten waren; und hierbei das Noumenon, gegenüber dem Phänomen, als Dominion der Verstandeswesen zu begreifen wäre.

Hier kann, bevor man dazu übergeht, die Blechdose mit den Gemüseabfällen in den Restmüll zu werfen, aus Bequemlichkeit oder auch als Ausdruck der Abwehr einer Bevormundung, ein weiteres Innehalten ansetzen. Und den Begriff der „Wahrheit“ untersuchen, der von Ferne an die ‚Santa Trinita’, der heiligen Dreifaltigkeit, erinnert. Es wäre ein Dreisatz, das Verwoben-Sein  einer wissenschaftlichen Wahrheit, die Wahrheit in einem personalen, existenzialen Sinne und die Wahrheit der Interessen, des Geschäftes.

Man wird dann sehen: die Blechdose hat es einfach nicht verdient, im Restmüll zu landen. Auch die Objekte rücken nun in das Dominion der Verstandeswesen.

 

 

PREPARE CAREFUL, EXECUTE FAST.

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Bild: Sergiu Celibidache, bei der Probe, erschöpft.

 

Ein Arbeitskollege studierte angewandte Pflegewissenschaften. Seit der Exkursion nach Hengelo, Holland, war er depressiv. Er hatte eine Hausarbeit darüber schreiben müssen. Über diesen Tag, im Sinne einer teilnehmenden Beobachtung des Krankenhauses, der holländischen Kollegen, die sich die Zeit genommen hatten für ihre deutschen Kollegen, aus ihrem Alltag zu berichten.

Gesa hatte diese Hausarbeit Korrektur gelesen heute, in der gesetzlichen Pause, bei den Zigarettenpausen, dann noch nach Feierabend, die anderen Kollegen waren schon gegangen. Dann konnte er noch fünfzig Minuten nachdenken, auf dem Fahrrad, über das Geschriebene. Der Kollege brauchte es morgen. Er war unter Zeitdruck. Die deadline, die Arbeit, die Familie, sein Sohn, mit dem er auch Zeit verbringen musste und wollte. Auch der Kollege arbeitete akzelerationistisch, beschleunigt, in seiner Poetik der Existenz.

Jetzt wusste Gesa, warum der Kollege depressiv war, seit seiner Exkursion.

Er hatte geschrieben, beschrieben. Das holländische Gesundheitssystem. Die Kultur der Holländer, die auch einen Junkie wie Chet Baker hatten leben lassen, trotz seiner Heroinsucht; Altenteil in Amsterdam. Die Amerikaner hingegen hatten Gil-Scott Heron weggesperrt, wegen Weed.

Nach der Exkursion setzte die Selbstreflexion ein, auch die seines deutschen Arbeitsalltages.

Bevor man zu Antworten kommt, muss man Fragen stellen, erinnerte sich Gesa.

Warum gab es Hierarchien? Warum wurden Hierarchien in Organisationen benötigt? Was war gemeint mit „flachen“ Hierarchien?

War man, auch mit Bruno Latour, dem ‚Prince of Networks’, zu einer ‚flat ontology’ gekommen, zu einer Acteur-Netzwerk-Theorie, konnte man auch zu Antworten kommen. Gesa hatte aber auch schon in seiner Ausbildung Luhmann gelesen. Er hatte auch weiter gelesen, auch André Kieserling, dessen ‚Kommunikation unter Anwesenden’.

Hierarchien wurden benötigt, um Entscheidungen zu treffen. Hätte man unendlich Zeit, bräuchte es keine Hierarchien. Hierarchien waren nötig, weil die Zeit immer knapp war, in Organisationen. Hierarchien beschleunigten Zeitkonsumierende Prozesse, weil sie Entscheidungen, die getroffen werden mussten, engführten. Das war ihr Sinn. So wie Sinn ein differenzloser Begriff war, der nicht über einen Gegenbegriff gebildet werden konnte, sondern über eine spezifische Leitunterscheidung, nämlich als Einheit der Differenz von aktuell Gegebenem und potentiell Möglichem (selbst Unsinn ist noch eine Form von Sinn, nicht Nicht-Sinn). Deshalb war Sinn ein basaler Operator Sozialer Systeme geworden, weil er ein zentrales Problem Sozialer Systeme mitführte; das von Zeit, und wie man mit ihr umgeht: Sinn als ein Medium Sozialer Systeme.

Betonte ein System in seiner Struktur die Objekte, nicht aber ihre Relationen, die Beziehungen seines Netzwerkes, entstanden vertikale Hierarchien, an ihrer Spitze die ‚Eminenz’. Betonte man hingegen die Relationen, die Beziehungen, trat eine ‚Evidenz’ in den Vordergrund: die des Prozessgedankens. Weder Objekte, noch ihre Relationen aber könnten Sieger sein in diesem Spiel. Entscheidungen mussten von Personen getroffen werden, nicht von Relationen. Der Sinn von Entscheidungen aber ‚lebt’, befand sich nicht in den Objekten, Dingen, bekam Bedeutung, nahm die Gestalt eines zeitlichen Prozesses nur in den Relationen, den Beziehungen an, zwischen diesen. Die Entscheidung durfte nicht bei den Objekten verbleiben, verdinglicht, an die Personen gebunden, in ihrer schlechtesten Variante: als Machtspiel. Sie musste als Takt, als Rhythmus begriffen werden in einer Musik, die durch Relationen, der Beziehungen der Objekte zueinander entstand. Man könnte diese Objekte auch Menschen nennen. Aber auch Beatmungsgeräte, Copra-Monitore, Sitzstühle zur Mobilisation, Transparentverbände, Aeroneb-Vernebler oder sogar Patienten, Klienten, Kunden.

Es hatte fünfzehn Jahre gedauert, bis Transparentverbände verbindlich wurden, in seiner Organisation, erinnerte sich Gesa.

Fast fünf Jahre, bis die Vernebler-Situation gelöst war.

Die Dormicum-Situation hatte mehr als 17 Jahre Zeit gefressen.

Woran lag das?

Wurde Entscheidung personal gebunden, konnten Objekte verantwortlich gemacht werden, für eine Entscheidung. Man wurde verantwortlich, war identifizierbar. War man mit nicht genug Macht ausgestattet, würde man sich hüten, Entscheiden getroffen zu haben. Es konnte den Kopf kosten.

Damit aber machte man den größten Fehler: zu versuchen, einen Fehler zu vermeiden.

Wie könnte man diesen Fehler verhindern?

Indem man Verantwortung übernahm. Own your mistakes. Hatte man eine flache Hierarchie, in denen alle an einem Prozess zusammenarbeiteten, beitrugen zu einer Entscheidung, konnte Identifikation entstehen, mit dem das Ziel zu erreichen wäre, keiner könnte ‚identifiziert’, getötet werden, weil alle einen Teil beigetragen hätten, etwas übernommen hätten. Dem Entscheider käme es dann zu, das Ziel, die Mission, den strategischen Auftrag zu vermitteln: und dann einen Startschuss zu geben, auf die Pauke zu hauen, den Takt zu schlagen, den Rhythmus eines Liedes, indem dem es dann wahrscheinlicher wäre, das alle zu dieser nun wunderbaren Musik beitragen würden.

Wieviele Nein gibt es in einer Orchesterprobe, fragte Sergiu Celibidache einmal. Tausende, antwortete er. Aber nur ein Ja, fügte er hinzu. Hatte man sich Zeit genommen, in der Probe, konnte das Stück aufgeführt werden. Man konnte es dann durchspielen, zügig, ohne Stocken. Die Objekte, ihr Ton, als Ausdruck der Relation, ihrer Beziehung könnte nun als Musik erkennbar sein, die das Herz rühren würde.

Alle müssten mitspielen. Die Pflegeperson, der Arzt, der Aeronebvernebler, der Transparentverband und sogar dann auch der Patient und seine bedeutsamen Anderen.

Evidenz statt Eminenz. Effektivität statt Ineffiktivität. Verantwortung übernehmen statt einfach nur verantwortlich sein.

Das wäre dann der Sinn von Entscheidung, von Hierarchien. So glaubte Gesa jedenfalls.

 

Literatur:

 

Baecker, Dirk. 13 Thesen zu einer wirtschaftlich effizienten und ethisch sinnvollen Unternehmenskultur. Kurzfassung des Artikels: Dirk Baecker, Dreizehn Regeln einer wirtschaftlich effizienten Unternehmenskultur. In: Bertelsmann Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung (Hrsg.), Praxis Unternehmenskultur: Herausforderungen gemeinsam bewältigen, Band 1: Erfolgsfaktor Unternehmenskultur. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 2001.

Geus, Arie de. The Living Company. Growth, Learning and Longevity in Business. Nicholas Brealey Publishing Limited: London 4. Aufl. 2003; unveränderter Nachdruck der 1. Aufl. 1997.

Göpfert, Andreas; Conrad Claudia B. [Hrsg.]. Unternehmen Krankenhaus. Georg Thieme Verlag: Stuttgart New York, 1. Aufl. 2013.

Harman, Graham. Prince of Networks. Bruno Latour and Metaphysics. Im Internet abrufbar unter:

Klicke, um auf OA_Version_780980544060_Prince_of_Networks.pdf zuzugreifen

Kieserling, André. Kommunikation unter Anwesenden. Studien über Interaktionssysteme. Suhrkamp: Frankfurt am Main, 1. Aufl. 1999.

 

Luhmann, Niklas. Erkenntnis als Konstruktion. Benteli Verlag: Bern, 1. Aufl. 1988.

 

Vogd, Werner. Zur Soziologie der organisierten Krankenbehandlung. Velbrück Wissenschaft: Weilersbrück, 1. Aufl. 2011.

 

 

LIFE’S A GAS.

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Bild: Virus.

Trump has never been existed, Baudrillard would have said. What exists, is a [Trump]Machine, the fulfilment of the medium ‘as’ a message. There is a ‘meme’ on work, language ‘as’ a virus. And perhaps there is no love in this virus, only the desire of the replication of its form.

The ‘Lancet’ pointed out, that there is a difference between truth/interpretation//lying and a state, which is beyond this primary distinction, bullshit: “It really doesn’t matter at all, Life’s a gas, I hope it’s gonna last.”

The [Trump]Machine injects his core in the body of human culture. It produces a lyses. The medium becomes a prisoner in his own cage: even no reaction on this bullshit is a reaction.

And the ‘Black Hawk’ science is coming down, because this machine runs on a very delicate oil: truth/interpretation. If this oil has no meaning any more, no message, his body will stay on the ground, an empty shell, occupied by a code, which has no love, but its own form, which is only a message for his medium: replication, not reproduction.

 

 

PAREYSON, DIAGNOSE; ALS BEGINN EINER THERAPIE.

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Bild: Schlosspark zu Destedt, unweit von Abbenrode und Braunschweig.

 

„ …Die Notwendigkeit der Philosophie.

  1. Wissenschaft und Religion beanspruchen, die Philosophie zu ersetzen

In unserer heutigen Zeit erlebt die Philosophie ganz klar eine Krise. Die zeitgenössische Kultur scheint weder jegliche ihrer Funktionen bewahren, noch ihr einen Platz zuweisen zu wollen. Andere Formen des Wissens und Arten der Aktivität teilen das regnum hominis [die Sphäre des Humanen] unter sich selbst auf, konkurrieren sogar darum. Obgleich sie miteinander kämpfen, um eine dominante Position zu erreichen, sind sie sich einig, dass es keine Aufgabe mehr für die Philosophie gibt. In der gegenwärtigen Geisteshaltung hat die Philosophie nicht länger mehr etwas zu sagen, weil das Feld zunehmend dominiert wird durch die invasive Präsenz von Wissenschaft, Kunst, Politik und Religion.

Die Wissenschaft vor allen anderen scheint sich selbst zu erheben über die zeitgenössischen Individuen mit ihren fortwährenden, überraschenden Resultaten, dieses als die exemplarische Form von Wissen ansehend, wenn nicht sogar als die einzig valide Form. Mehr fasziniert von dem Spektakel der technischen Anwendungen denn von dem wahrhaft erfinderischen Moment des wissenschaftlichen Denkens, tendieren zeitgenössische menschliche Wesen dazu, jede Form des Wissens abzuwerten, welches nicht die Merkmale der Wissenschaft trägt, namentlich die Delimitierungen der Felder ihrer Forschung, die Funktionalität [operatività] ihrer Konzepte, die selbst korrigierende Natur der Vernunft, die sie entwickelt und die intersubjektive Validität ihrer Schlüsse. Die gleichen Wissenschaftler aber werden offener für die Verführung der Hybris, die dem technischen Fortschritt innewohnt, denn der Lektionen der Demut, dem erfinderischen und kognitiven Moment der Wissenschaft implizit, und tendieren aus diesem Grund zu einer Verabsolutierung des wissenschaftlichen Wissens, urteilen über die Formen anderen Wissens mit den Kriterien der Wissenschaft, so illegitim von diesen verlangend, was diese nicht können, nicht wollen und nicht zur Verfügung stellen sollten. Und so ist die Philosophie gezwungen, den Charakter und die Prozeduren der Wissenschaft zu adoptieren, es vorzuziehen, sich selbst in Bereiche der Forschung zu teilen, als die ganze humane Existenz unter Frage zu stellen, einzuwilligen, depersonalisiert zu werden in eine objektive, doch auch kontinuierlich reversible Validität, andere Kriterien der Wahrheit vernachlässigend außer der der Funktionalität von Konzepten und die sich selbst korrigierende Fähigkeit der Vernunft. Agierte sie nicht auf diese Art und Weise, müsste die Philosophie sich selbst aufgeben, endlich als phantastisch und nutzlos anzusehen: schön vielleicht und suggestiv, aber ein artistischer Traum: hybrid und überflüssig, als Form des Wissens genommen, wenn sie nicht einwilligte, reduziert zu werden auf eine Philosophie der Wissenschaften, namentlich der kritischen und methodologischen Bewusstheit, die das wissenschaftliche Denken über sich selbst hat.

Aus einer anderen Perspektive betrachtet, erhebt die Religion in unserer heutigen Zeit in der Vorstellung vieler einen Anspruch, der so hart und unumstößlich ist, dass er die Anwesenheit der Philosophie als überflüssig beschreibt. Die Religion arbeitet heute hart an der Wiederherstellung ihrer ewigen Inhalte, hinter jeglicher historischer Inkarnation, in der Absicht, damit die Inspiration für neue Inkarnationen zu finden, die eher in Einklang mit den heutigen Zeiten zu bringen sind. Auf der einen Seite sieht man die Verweigerung, eine Religion zu vereinen mit den zahlreichen Philosophien, die entstanden sind in der Geschichte des westlichen Denkens und auf der anderen Seite eine Versammlung in der reinen Interiorität eines Individuums, der den genuinen religiösen Vertrauensvorschuss ergriffen hat, ihre Quellen valider Vorstellungen als die Konstruktion einer neuen, religiös inspirierter Kultur betrachtend. Auf der einen Seite erhebt sich die Verführung in einer Form der Touristik, kaum beunruhigt von den Gründen einer Glaubwürdigkeit des Glaubens und kaum bewusst von der Vernünftigkeit eines religiösen Einverständnisses, und tendiert eher dazu, den Wagemut des Glaubens zu betonen; auf der anderen Seite erhebt sich das Misstrauen zwischen jedem Einverständnis eines Glaubens und einer determinierenden Philosophie, in dem Sinne, dass der, welcher den Vertrauensvorschuss der Religion angenommen hat, nicht mehr an der Art von Wahrheit interessiert ist, den die Philosophie anzubieten hat. Deshalb sieht es heutzutage so aus, dass, wenn die Religion dieses Feld kontrolliert, es keinen Platz mehr gibt für die Philosophie, weil nun alles entschieden ist, und der Beitrag der Philosophie, ob nun Vorbereitung oder Feststellung, nutzlos ist: Mit jedem optionalen und maßgeblichem Charakteristikum aus der Philosophie gewonnen, bleibt keine andere Aufgabe mehr für die Philosophie denn die neutrale und beschreibende Verhörung der religiösen Zustimmung oder Ablehnung. …“

(Pareyson, Truth and Interpretation; S. 167f.; Übersetzung der englischen Übersetzung des italienischen Originals)

Befund, erhoben und dann veröffentlicht 1971. Es liest sich, nach über 40 Jahren, immer noch taufrisch. Unverständlich bleibt nur, warum Pareyson in Deutschland nichtexistent blieb. Der angloamerikanische Raum beginnt ihn zu entdecken, er wäre auch eine Bereicherung des spekulativen Realismus, in der Anerkennung des Humanen, ohne die Herabwürdigung einer scheinbar unbelebten Welt, gegen die dieser sich doch so wehrt. Pareyson wäre in Deutschland noch zu entdecken. Der Befund, der in diesen zwei Absätzen aber zum Ausdruck kommt, steht dazu vielleicht quer. Dank an Justin L. Harmon, der ihn mir näher gebracht hat.

Abschließend: einen ähnlichen Befund hatte auch Bruno Latour erhoben, in seinen Reflexionen zur religiösen Rede, er hatte den Voraussetzungsreichtum und die Referenzkaskaden betont, in denen wissenschaftliche Rede überhaupt möglich wird und die Korrumpierung der Wissenschaften herausgestellt, wenn sie als ‚die Wissenschaft‘ erscheint. Davon ausgehend, betrachtete er die religiöse Rede, wenn man sie heute noch angemessen führen wollte, als genauso voraussetzungsreich, vergleichbar auch zweier Liebenden, die sich wahrhaft erkennen wollen, jenseits des Flackerns der Bilder und des Nicht-Satzes: Ich liebe dich.

DECAPITATION.

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Bild: Caravaggio, Judith und Holofernes, Detail; wahrscheinlich ein Selbstbildnis, in der Darstellung des Holofernes.

„Zeitkomplex“. Das ist das Stichwort. Wenn es noch einen Begriff gäbe, an denen sich eine Philosophie (aber auch die Pflege, als Ausdruck einer Praxis) abarbeiten könnte, diesen als die ihr genuine Aufgabe begreifen könnte, dann wäre dies der Begriff der Wahrheit. Jene Chance aber hatte eine Philosophie fast vollständig verspielt, angesichts einer Kollaboration mit der Ökonomie der Oligopole – seien diese staatlicher oder wirtschaftlicher Natur -, die alles zu einem opaken, homogenen Klumpen der Aufzehrung zusammengeschmiedete.

Die Bewegung der konservativen, kirchlichen, mythischen Konterrevolution versucht wie immer – man kann das an dem Doppeljahrhundert, das hinter uns liegt und mit dessen losen Enden wir in das dritte Jahrtausend einer abendländischen Metaphysik eingetreten sind, beobachten – angesichts einer spröden, zerbrechlichen Geschichtlichkeit ein übergeschichtliches Versprechen abzugeben.

Die Begriffsverwirrungen entstehen, indem dieses Versprechen als ein probates Mittel ausgegeben wird, das Problem von Leid, Lebenswirklichkeit und Streben nach Glückseligkeit, dem die Menschen in ihrer Geschichtlichkeit unterworfen sind, als Subjekte, zu bearbeiten und zu lösen. Bei näherer Betrachtung kann man jedoch den Befund erheben, dass die Menschen  dabei eher zu einem entleerten Vehikel dieses großen Versprechens verkommen.

Man hat versucht, mit einer genuinen Ontologe die Beziehung von Sein und Zeit, von Atemporalität und Historizität näher in den Blick zu bekommen und zu verändern. Unerschöpflichkeit ist dabei aber von Unbeschreiblichkeit und Regeneration von Revolution [auch der Fordismus ist eine Revolution, man muss sich da nichts vormachen] abgelöst worden.

Wahrheit hingegen ist Interpretation (in einer zweifaltigen Bewegung, die sich nicht nur in Differenzen auflösen lässt; dies wäre für sich allein Gegenstand einer umfassenden Betrachtung). Es ist dies der Ansatz, die Paradoxien, welche bei der Verwendung der Differenz von Wahrheit und Lüge auftreten, nicht zu temporalisieren, also aus den Blick zu bringen, wohl aber auch zu sehen, ob eine andere Pädagogik der Konzepte diese Paradoxien nicht aufhebt, invisibilisert, nämlich: einlöst in einer Lebenswirklichkeit, die immer schon da ist, mit ihrem Rahmen, der unhintergehbar die Zeit bereitstellt, in der eine Unzeitlichkeit hinein sich äußern kann.

Mythos und Logos sind untrennbar mit einander verwoben. Der Mythos, der sich gegen den Logos wendete, wäre selbst schon ein embyonaler Logos, und der Logos der versuchte einen Mythos zu zerstören, verwandelte sich selbst schon in einen neuen Mythos (Luigi Pareyson). Eine neue Philosophie, eine, die dringender denn je nötig täte, angesichts dieser Sachlage, müsste diese Probleme anschaulich und analytisch zugleich betrachten. Als erste Beispiele seien hier zu nennen – und es wäre ein induktiver, spekulativer Ansatz der Betrachtung – wie wir wohnen im Haus der Pornographie, in den Zeiten des Internet, wie wir unsere Kranken und Bedürftigen pflegen, im neuen Jahrtausend.

Interpretation der Wahrheit bedeutet, bei der Interpretation die Solidarität, die Verbindung zwischen Person und Wahrheit als konstitutiv nicht außer Acht zu lassen. Der Praktiker am Krankenbett ist sich dessen nur allzu schmerzlich bewusst. Die Wahrnehmung befindet sich immer außerhalb, die Empfindung jedoch immer innerhalb der Körper (Thomas Palzer). Das Körperliche, das Leid, aber droht sich in eine Spektralität, in ein Flackern, in ein Rauschen der Datensätze aufzulösen, in der keine Order mehr von diesem Lärm erwartet werden kann als: mach doch einfach, denk nicht immer wieder nach. Diese Order aber ist zurückzuweisen, mit aller gebotenen Schärfe.

 

Literatur:

Luigi Pareyson. Truth und Interpretation. State University of New York Press: State University of New York, 1. Aufl. 2013. SUNY series in Contemporary Italian Philosophy. Original: Verità e interpretazione, 2005 Ugo Mursia editore S.p.A, erstes Erscheinen 1971.

Justin L. Harmon. Dwelling In the House that Porn Built: A Phenomenological Critique of Pornography In the Age of Internet Technology. Social Philosophy Today, 2012/Vol. 28 115-130.

 

 

 

 

 

 

[MÄNNER]KÖRPER; ZUGERICHTET.

Bilder: Japanese Teen Idol, der HERR, Robert: http://www.nirarieli.com/

Wenn wir Jonathan Kemp und seiner Argumentationslinie in ‚The Penetrated Male‘ folgen, gibt es da zuerst einmal Körper. So wie man sagen kann: es gibt da soziale Systeme (Luhmann) sowie die Religion als Funktionssystem der Gesellschaft, schließlich die Pornographie der Gesellschaft (Lewandowski), genau so ein Funktionssystem in der Moderne. Soziale Systeme also, [Kriegs]Maschinen – Klossowski spricht im Zusammenhang mit der Zurichtung von Körpern dann auch von lebender Münze – könnte man es auch nennen, sind zu jeder Sekunde an der Arbeit; Kommunikation findet statt, Religion und Pornographie wird zu jeder Sekunde nachgefragt.

Und dann muss man ganz einfach nach der Funktion fragen, die die Zurichtungen dieser Körper in einem gesellschaftlichen Prozess verfolgen. Es ist dies eine Frage nach den Interessen, die in einer spezifischen Zurichtung sich verbergen. Man kann dann sehen: das Interesse, die Körper in einer bestimmten Art und Weise in einem Prozess zu gebrauchen, der Wille und die Vorstellung dabei, wird zurückgebunden an die Oberflächen dieser Körper.

Diese Oberflächen erscheinen, unreflektiert, als Ausdruck des Wesens dieser Körper, der Verborgenheit ihres Inneren. Dabei hat vielmehr ein Prozess stattgefunden, der die Plastizität einer Materie benutzt, um etwas zu einem Ausdruck zu bringen, Körper in eine Form bringt, in der sie: handel- und verhandelbar werden.

Verfolgt man Differenzen binärer Codierung in einer alteuropäischen Umgebeung, kann man folgende Begriffspaare erkennen: Geist/Körper, Maskulin/Feminin, Aktiv/Passiv, Territorialisierung/Deterritorrialisierung, Eindringen/Aufnehmen, Ratio/Gefühl. Es entstehen Sinnfelder. Dem Geist werden Maskulin, Aktiv, Territorialisierung, Eindringen, Ratio zugeordnet, es entstehen Kristallisierungen. Der männliche Körper erfährt dadurch eine Entkörperlichung, die sich dann auf das Phallische – Phallogozentrismus heißt es denn dann auch bei Derrida – konzentriert. Gleichzeitig bilden sich Problematiken aus, man könnte auch sagen: Paradoxien; Eindringen, Penetration ist für den männlichen Körper, als Möglichkeit, als Ereignis [Event ?!] nur noch schwer vorstellbar.

Nichts anderes bringt die Gendertheorie zum Ausdruck, mit ihrer Idee der Konstruiertheit von Geschlechterrollen; jenseits einer nackten, biologischen Verfasstheit der Körper eröffnet sich ein Reich der Unerschöpflichkeit. Selbst der Gebrauch einer biologischen Verfassheit durch den Gebrauch der Lüste (Foucault: der Wille zum Wissen) erfährt eine Verwandlung, wie man sehen kann, durch die Diversifizierung der Pornographie und ihrer Fetische.

Man kann das insbesondere auch an den Gestaltungsmitteln der Pornographie, ihrer Narration, jenseits der Fetische, beobachten – Licht, Farbe, Dekore, Kameraführung, Bildaufbau; selbst an enthüllten, an der Oberfläche ’nackter‘ Körpern: ihrer Zurichtung in einer bildhaften Ikonographie. Die Pornographie, im übrigen, selbst in ihrer modernen Gestalt, als Film, als bewegtes Bild, ist ihrem Grunde nach Malerei, eine stehende Aussage; so unausweichlich wie das Bild eines Altars.

Jedem Kirchgänger kann dies bewusst werden, in der Zurichtung des fast unbekleideten Körper des HERRN; ein Mann, zu mehreren Malen penetriert.

Der HERR erschiene dann am Kreuz, als Schmerzensmann, als erste Identifikationsfigur:

Eines Mannes für Frauen, seinem Körper sichtbar, eingeschrieben, mit Schmerzen: einer körperlichen Erfahrung, Realität, festgenagelt ans Kreuz. Lebenswirklichkeit aber, für jede Frau, wie uns Sappho schon, indirekt, berichtet:

Δέδυκε μεν α σελάννα και
Πληιάδες· μέσαι δε
νύκτες, παρά δ‘ έρχετ‘ ώρα,
εγώ δε μόνα κατεύδω.

Versunken im Meer sind der Mond,  die Plejaden,

Wieder ging Mitternacht vorüber;

Obgleich die Zeit für die Liebe kommt –

Allein lege ich mich nieder, zum Schlaf.